{"id":96,"date":"2015-01-08T14:55:22","date_gmt":"2015-01-08T13:55:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fondation-rilke.ch\/?page_id=96"},"modified":"2015-06-09T10:21:37","modified_gmt":"2015-06-09T08:21:37","slug":"rilke-und-das-wallis","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rilke1.destinazio.info\/de\/rainer-maria-rilke-2\/rilke-und-das-wallis\/","title":{"rendered":"Rilke und das Wallis"},"content":{"rendered":"<div class=\"grid col-620\">\n<h2 id=\"annaherung\">Ann\u00e4herung ans Wallis<\/h2>\n<p>Nach einem ruhelosen Leben, das ihn durch viele L\u00e4nder Europas gef\u00fchrt hat, findet Rilke im Wallis eine Landschaft und eine sch\u00fctzende Zuflucht, die ihm nach dem Ersten Weltkrieg ein \u00abWiederanheilen\u00bb erm\u00f6glicht und zu neuen sch\u00f6pferischen Impulsen verhilft.<br \/>\nDer seit 1919 in der Schweiz weilende Dichter hatte Sion (Sitten) und Sierre (Siders) schon 1920 besucht. In Genf hatte er Gem\u00e4lde von Alexandre Blanchet bewundert, die den Markt in Sitten und die Weinlese im Wallis darstellen.<br \/>\nIm Juni 1921 erneuert er diese Fahrt zusammen mit seiner Freundin Baladine Klossowska. In Sierre steigen sie im Hotel Bellevue ab und machen sich auf die Suche nach einer Bleibe. Kurz vor ihrer Abreise entdecken sie in einem Schaufenster den Hinweis auf ein kleines mittelalterliches Schl\u00f6sschen, das Ch\u00e2teau Muzot, das zu mieten oder zu kaufen ist. Rilke besichtigt den Ort und ist bei allem Z\u00f6gern begeistert. Auf Rilkes Ersuchen mietet sein G\u00f6nner Werner Reinhart das Schl\u00f6sschen und erwirbt es im Jahr darauf.<br \/>\nRilke bedarf der Ruhe und der Einsamkeit. Muzot erm\u00f6glicht ihm den Anschluss an die literarische Produktivit\u00e4t seiner Vorkriegsjahre.<\/p>\n<p><a href=\"#scroll-top\" style=\"text-align:right;\">\u2191<\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"im-wallis\">Rilke im Wallis: erste Eindr\u00fccke<\/h2>\n<p>Rilke ist \u00fcberw\u00e4ltigt von der Walliser Landschaft. In einem Brief an Marie von Thurn und Taxis fasst er am 25. Juli 1921 seine Eindr\u00fccke zusammen:<\/p>\n<blockquote><p>\u00ab[\u2026] was mich aber auf der anderen Seite h\u00e4lt, ist dieses wunderbare Valais: ich war unvorsichtig genug, hier herunter zu reisen, nach Sierre und Sion; ich habe Ihnen erz\u00e4hlt, einen wie eigenth\u00fcmlichen Zauber diese Orte auf mich aus\u00fcbten, da ich sie voriges Jahr, um die Zeit der Weinlese, zuerst sah. Der Umstand, da\u00df in der hiesigen landschaftlichen Erscheinung Spanien und die Provence so seltsam ineinander wirken, hat mich schon damals geradezu ergriffen: denn beide Landschaften haben in den letzten Jahren vor dem Krieg st\u00e4rker und bestimmender zu mir gesprochen als alles \u00fcbrige; und nun ihre Stimmen vereint zu finden in einem ausgebreiteten Bergthal der Schweiz! Und dieser Anklang, diese Familien\u00e4hnlichkeit ist keine Imagination. Noch neulich las ich in einem Abri\u00df \u00fcber die Pflanzenwelt des Wallis, da\u00df gewisse Blumen hier auftreten, die sonst nur in der Provence und in Spanien vorkommen; ein gleiches ists mit den Schmetterlingen; so tr\u00e4gt der Geist eines gro\u00dfen Stromes (und der Rhone ist mir immer einer der wunderbarsten gewesen!) die Begabungen und Verwandtschaften durch die L\u00e4nder.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n<p>Gleich nach seiner Ankunft im Sommer 1921 macht sich Rilke auch mit der Geschichte und der Kultur seiner neuen Umgebung vertraut.<\/p>\n<p><a href=\"#scroll-top\" style=\"text-align:right;\">\u2191<\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"turm-muzot\">Der Turm von Muzot<\/h2>\n<p>Im Leben und Werk Rilkes spielten T\u00fcrme zeitlebens eine bedeutsame Rolle. Sie s\u00e4umten gleichsam seinen Lebensweg bis hin zur Entdeckung des Wohnturms von Muzot. Was der Dichter in dieser Lebensphase braucht, ist ein R\u00fcckzugsort, eine m\u00f6nchische Klause der Einsamkeit, die ihm den Abschluss der \u00abElegien\u00bb erm\u00f6glicht, die er 1912 in Duino, als Gast der F\u00fcrstin von Thurn und Taxis, begonnen hatte.<\/p>\n<blockquote><p>\u00abUnd nun zieh ich morgen hinaus und mache einen kleinen Wohnversuch in diesen etwas harten Burgverh\u00e4ltnissen, die sich einem anlegen wie eine R\u00fcstung!\u00bb<\/p>\n<h6>An Marie von Thurn und Taxis, 25. Juli 1921<\/h6>\n<\/blockquote>\n<blockquote><p>\u00ab[\u2026] sollte alles stimmen, so k\u00f6nnte ich dann eine Weile mit einer Wirtschafterin auf Muzot hausen. Es liegt etwa zwanzig Minuten, ziemlich steil \u00fcberhalb Sierre, in einer weniger ariden, gl\u00fccklichen, von vielen Quellen durchst\u00fcrzten L\u00e4ndlichkeit, \u2013 mit Ausblicken ins Thal, auf die Bergh\u00e4nge und in die wunderbarsten Tiefen des Himmels. Ein kleines l\u00e4ndliches Kirchlein, etwas links \u00fcberhalb in den Vignen gelegen [\u2026], geh\u00f6rt auch dazu.<\/p>\n<h6>An Marie von Thurn und Taxis, 25. Juli 1921<\/h6>\n<\/blockquote>\n<p><a href=\"#scroll-top\" style=\"text-align:right;\">\u2191<\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"krankheit\">Krankheit und Tod<\/h2>\n<p>Von 1923 an machen sich physische Leiden in immer st\u00e4rkerem Mass bemerkbar. In diesem Jahr weilt Rilke zur Kur in Sch\u00f6neck am Vierwaldst\u00e4ttersee, Ende Dezember und Anfang Januar 1924 h\u00e4lt er sich zum ersten Mal in der Klinik von Val-Mont sur Territet bei Montreux auf. Seine Erkrankung zwingt ihn zwischen 1924 und 1926 zu weiteren, zum Teil mehrmonatigen Aufenthalten in Val-Mont. In diesen Jahren kommt es auch zu drei Aufenthalten in Bad Ragaz. Seine \u2013 damals nicht zu heilende \u2013 Leuk\u00e4mie wird erst gegen Ende seines Lebens diagnostiziert.<\/p>\n<p>Rilke stirbt am 29. Dezember 1926 in Valmont. Er wird am 2. Januar 1927 bei eisiger K\u00e4alte auf dem Friedhof von Raron beigesetzt. Bei der Beerdigung spielt Alma Moody Bach.<\/p>\n<p><a href=\"#scroll-top\" style=\"text-align:right;\">\u2191<\/a><\/p>\n<hr>\n<h2 id=\"raron\">Sein Letzter Wille: Raron als Bestattungsort<\/h2>\n<p>Schon 1925, genauer: am 27. Oktober 1925, schreibt Rilke \u201eeinige pers\u00f6nliche Bestimmungen\u201c nieder \u201ef\u00fcr den Fall einer mich mir mehr oder weniger enteignenden Krankheit\u201c. Darin h\u00e4lt er namentlich fest:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e[&#8230;] ich z\u00f6ge es vor, auf dem hochgelegenen Kirchhof neben der alten Kirche zu Rarogne zur Erde gebracht zu sein. Seine Einfriedigung geh\u00f6rt zu den ersten Pl\u00e4tzen, von denen aus ich Wind und Licht dieser Landschaft empfangen habe, zusammen mit allen den Versprechungen, die sie mir, mit und in Muzot, sp\u00e4ter sollte verwirklichen helfen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Der von ihm selbst gew\u00fcnschte Grabspruch, der zu zahlreichen Deutungen Anlass gab, lautet:<\/p>\n<blockquote><p>Rose, oh reiner Widerspruch, Lust<br \/>\nNiemandes Schlaf zu sein unter soviel<br \/>\nLidern.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wohl gegen Mitte Dezember 1926 schrieb Rilke in Val-Mont als letzte Eintragung im letzten Taschenbuch das folgende Gedicht:<\/p>\n<blockquote><p>Komm du, du letzter, den ich anerkenne,<br \/>\nheilloser Schmerz im leiblichen Geweb:<br \/>\nwie ich im Geiste brannte, sieh, ich brenne<br \/>\nin dir; das Holz hat lange widerstrebt,<br \/>\nder Flamme, die du loderst, zuzustimmen,<br \/>\nnun aber n\u00e4hr\u2019 ich dich und brenn in dir.<br \/>\nMein hiesig Mildsein wird in deinem Grimmen<br \/>\nEin Grimm der H\u00f6lle nicht von hier.<br \/>\nGanz rein, ganz planlos frei von Zukunft stieg<br \/>\nich auf des Leidens wirren Scheiterhaufen,<br \/>\nso sicher nirgend K\u00fcnftiges zu kaufen<br \/>\num dieses Herz, darin der Vorrat schwieg.<br \/>\nBin ich es noch, der da unkenntlich brennt?<br \/>\nErinnerungen rei\u00df ich nicht herein.<br \/>\nO Leben, Leben: Drau\u00dfensein.<br \/>\nUnd ich in Lohe. Niemand der mich kennt.<\/p>\n<h6>\u2013 Orig.<\/h6>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n<div class=\"grid col-300 fit\">\n<h3>Inhalt<\/h3>\n<p><a href=\"#annaherung\">Ann\u00e4herung ans Wallis<\/a><br \/>\n<a href=\"#im-wallis\">Rilke im Wallis: erste Eindr\u00fccke<\/a><br \/>\n<a href=\"#turm-muzot\">Der Turm von Muzot<\/a><br \/>\n<a href=\"#krankheit\">Krankheit und Tod<\/a><br \/>\n<a href=\"#raron\">Sein Letzter Wille<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/fondationrilke.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-dans-le-vignoble.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fondationrilke.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-dans-le-vignoble.jpg\" alt=\"Rilke in den Walliser Weinbergen, um 1924 (Schweizerisches Literaturarchiv, SLA, Bern)\" width=\"729\" height=\"1024\" class=\"alignnone size-full wp-image-671\" srcset=\"https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-dans-le-vignoble.jpg 729w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-dans-le-vignoble-214x300.jpg 214w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-dans-le-vignoble-100x140.jpg 100w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-dans-le-vignoble-150x211.jpg 150w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-dans-le-vignoble-200x281.jpg 200w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-dans-le-vignoble-300x421.jpg 300w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-dans-le-vignoble-450x632.jpg 450w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-dans-le-vignoble-600x843.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 729px) 100vw, 729px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/fondationrilke.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-a-N-Wunderly.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fondationrilke.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-a-N-Wunderly.jpg\" alt=\"Brief an Nanny Wunderly-Volkart, 4. Juli 1921 (Schweizerisches Literaturarchiv, SLA, Bern)\" width=\"770\" height=\"1024\" class=\"alignnone size-full wp-image-482\" srcset=\"https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-a-N-Wunderly.jpg 770w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-a-N-Wunderly-226x300.jpg 226w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-a-N-Wunderly-100x133.jpg 100w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-a-N-Wunderly-150x199.jpg 150w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-a-N-Wunderly-200x266.jpg 200w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-a-N-Wunderly-300x399.jpg 300w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-a-N-Wunderly-450x598.jpg 450w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-a-N-Wunderly-600x798.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/fondationrilke.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-a-Sierre.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fondationrilke.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-a-Sierre.jpg\" alt=\"Rilke in Sierre (Siders), 1920er Jahre (Schweizerisches Literaturarchiv, SLA, Bern)\" width=\"691\" height=\"1024\" class=\"alignnone size-full wp-image-669\" srcset=\"https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-a-Sierre.jpg 691w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-a-Sierre-202x300.jpg 202w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-a-Sierre-100x148.jpg 100w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-a-Sierre-150x222.jpg 150w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-a-Sierre-200x296.jpg 200w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-a-Sierre-300x445.jpg 300w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-a-Sierre-450x667.jpg 450w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Rilke-a-Sierre-600x889.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 691px) 100vw, 691px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/fondationrilke.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eglise-rarogne.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fondationrilke.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eglise-rarogne.jpg\" alt=\"Burgkirche in Raron, 1970er Jahre (Foto: G\u00e9rard Salamin)\" width=\"1024\" height=\"667\" class=\"alignnone size-full wp-image-1148\" srcset=\"https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eglise-rarogne.jpg 1024w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eglise-rarogne-300x195.jpg 300w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eglise-rarogne-100x65.jpg 100w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eglise-rarogne-150x98.jpg 150w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eglise-rarogne-200x130.jpg 200w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eglise-rarogne-450x293.jpg 450w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eglise-rarogne-600x391.jpg 600w, https:\/\/rilke1.destinazio.info\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/eglise-rarogne-900x586.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/fondationrilke.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-Supervielle-bw.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/fondationrilke.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/lettre-Supervielle-bw.jpg\" alt=\"Brief an Jules Supervielle, 21. 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